Ab 40 Jahren wird das Lesen eines Aushangs, einer Speisekarte … kompliziert! Die Akkommodationsfähigkeit (oder das „Autofokus“-System) des Auges verliert an Effizienz und die Nahsicht wird schwierig. Ab dem 55. Lebensjahr lässt die Akkommodationsfähigkeit des Auges nach, was zunehmend die Alterssichtigkeit stört.

Eine schwierige Entwicklung der Presbyopie

Wir stellen jedoch fest, dass auch andere Elemente bestrafend sein können:
  • Miosis (Kontraktion der Pupille) im Zusammenhang mit Presbyopie
  • Eine Abnahme der Transparenz der Augenumgebung: Hornhaut, Linse, Glaskörper, die eine stärkere Beleuchtung erfordert, die nicht immer gut vertragen wird.
  • Eine Abnahme der Sehschärfe in Verbindung mit verschiedenen Pathologien, die einen immer engeren Arbeitsabstand erfordern.
  • Konvergenzinsuffizienz, die erkannt werden muss und wenn möglich zu einer orthoptischen Rehabilitation führt.
Bei manchen emmetropen oder emmetropisierten Presbyopen (d. h. bei Fernsicht perfekt korrigiert) weicht der Punkt, der dem klar gesehenen Auge am nächsten liegt (punctum proximum), zurück.

Bei einer Korrektur von 3,00 dpt erreicht er sogar 2m im Alter von 65-70 Jahren. Sie müssten Ihren Text auf 2m positionieren, um ihn lesen zu können!

Es ist daher verständlich, dass alle Nah- und Nahsichtaktivitäten schwierig werden.

Arbeiten am Computerbildschirm, Ausstellungslegenden im Museum verfolgen, Preise in Schaufenstern ablesen… sind dann kompliziert.

Nur Degressions- oder Gleitsichtgläser ermöglichen eine perfekte Fokussierung auf diese Distanzen. Die Sehbedürfnisse im proximalen Sehen werden durch den täglichen Gebrauch von Tablets, Computern, Videos, Smartphones... immer wichtiger.

Es ist daher wichtig, die von jeder Person verwendeten proximalen Abstände richtig zu bestimmen und zu kennen, um ihren Bedürfnissen besser gerecht zu werden. Bevor Sie Ihre Brille auswählen, ist es daher wichtig, Ihre Bedürfnisse richtig einzuschätzen und sich von einem Fachmann beraten zu lassen.

Die Lösung: Nahlinsen

Das Gleitsichtglas ist das am häufigsten verwendete Mittel zur Korrektur der Alterssichtigkeit. Es ist in der Tat die effizienteste Linse zur Korrektur aller Visionen.

Viele Aufgaben in unserem täglichen Leben erfordern jedoch unser mittleres Sehen (Büroarbeit, Computer, Kochen, Musik usw.) Nahlinsen sind die ideale Lösung; Sie bieten einen besseren Seh- und Haltungskomfort, insbesondere für Menschen, die unter Nackenschmerzen leiden und/oder ein sehr breites mittleres Sichtfeld benötigen.

Die Nahbereichs- (oder Digressions-) Linse wurde entwickelt, um den Komfort des Trägers in seiner Umgebung mit großen Feldern klarer Nah- und Mittelfernsicht zu optimieren und gleichzeitig eine natürliche Körperhaltung beizubehalten.

Das Gesichtsfeld ist die Raumausdehnung, in der ein Objekt bei unbewegtem Kopf und Auge wahrgenommen werden kann. Die Schärfentiefe ist der Entfernungsbereich, in dem ein Objekt klar gesehen werden kann